Schweissprüfung des BEJV im Berner Oberland vom 11.8.2019 In der Region Kandertal / Adelboden

Bei schönem Wetter und angenehmer Temperatur haben die Jagdvereine Kandertal und Adelboden am Sonntag, 11. August 2019, die TKJ-Schweissprüfung der Region Berner Oberland des Berner Jägerverbandes zum zweiten Mal nach 2018 durchgeführt. Die fachmännisch angelegten Fährten im optimalen Prüfungsgelände ergaben für alle Gespanne faire Bedingungen. Die Prüfungsleitung oblag Walter Stoller. Der Präsident der kantonal bernischen Jagdhundekommission Marc Beuchat amtete als Richterobmann.

Gespritzt wurden am Samstag siebenunddreissig 500m Fährten und fünf 1000m Fährten, plus je eine Reserve-Fährte. Der Arbeitsaufwand, um all diese Fährten für die Prüfung vorzubereiten, war sehr gross. Nur schon um das geeignete Gelände zu finden und die vielen erforderlichen ehrenamtlichen Helfer zu rekrutieren, mussten die durchführenden Vereine die letzten Reserven mobilisieren. 
Um 06:30 Uhr trafen die sechsundzwanzig aufgebotenen Richter und ein Richteranwärter an den Prüfungsorten in Frutigen, Mülenen und Adelboden ein, wo sie von Prüfungsleiter Walter Stoller in Frutigen, von Richter Andreas Bieri in Mülenen und von Richter Hans Schmid in Adelboden die letzten Anweisungen für die gemäss TKJ-Reglement durchzuführende kantonale Schweissprüfung erhielten. Etwas später trafen zweiundvierzig der fünfundvierzig angemeldeten Gespanne ein und wurden nach der Begrüssung in dreizehn Richtergruppen eingeteilt. Jede Richtergruppe bestand aus drei bis maximal vier Gespannen. Die nervenzehrenden Wartezeiten für die ohnehin angespannten Hundeführer blieben so in einem vertretbaren Rahmen.
Die hervorragend organisierte Prüfung konnte in optimalem, zum Teil jedoch steilen Gelände, mit mässigem Bodenbewuchs und guter Bodenfeuchtigkeit speditiv abgewickelt werden. Die Richter bewerteten die Arbeiten kompetent und gewissenhaft, so dass es zu keinen Einsprachen kam.
Auf der gespritzten 1000m Übernachtfährte erfüllten vier der insgesamt fünf Gespanne (80%) die hohen Anforderungen der „Meisterklasse“ und durften den ersehnten Bruch entgegennehmen. Von den siebenunddreissig Gespannen auf der 500m Übernachtfährte fanden sechsundzwanzig (70%) zum Bock.
Auf den ausgiebigen und sehr gut zubereiteten Mittagsaser im Jagdschützenhaus Mitholz des Jägervereins Kandertal folgte die Richterbesprechung, bei der die einzelnen Arbeiten beurteilt wurden.
Um 14:00 Uhr eröffneten die Jagdhornbläser Adelboden das Absenden. Anschliessend begrüsste der Präsident des Jägervereins Kandertal Alex Wäfler die Anwesenden.
Jagdinspektor Nik Blatter richtete lobende Worte an die Organisatoren, Richter, Helfer und Hundeführer. Alle fühlten sich angesprochen und geehrt.
Der Prüfungsleiter Walter Stoller dankte Peter Wyssen und Hanspeter Wyssen und ihren Helferinnen und Helfern für die tadellose Organisation, Jürg Grossenbacher und seiner Crew für die ausgezeichnete Verpflegung, den Vereinspräsidenten der Jägervereine Kandertal und Adelboden sowie den Richtern für ihren Einsatz und die kompetenten Arbeiten. Den Hundeführerinnen und Hundeführern wurde für die gute bis sehr gute Vorbereitung ihrer Hunde gedankt. Die erfolglosen Hundeführer ermunterte er, weiter zu arbeiten und an der Prüfung nochmals anzutreten.
Anschliessend kommentierte Richterobmann Marc Beuchat die Arbeiten der Gespanne und machte auf einige beobachtete Schwachstellen aufmerksam. Insbesondere wurde festgestellt, dass praktisch keine HundeführerInnen die Fährten markierten, wenn sie Schweiss gefunden haben. Ebenfalls wurde dem Vorgehen beim Anschuss zu wenig Beachtung geschenkt.
In seiner Funktion als Präsident der kantonalen Jagdhundekommission, bedankte sich Marc Beuchat ganz besonders bei Walter Stoller und Hanspeter Wyssen sowie den über sechzig Helferinnen und Helfern für die enorme Arbeit, die sie für die Vorbereitung und Durchführung dieser Prüfung geleistet haben. Die stattliche Zahl von fast fünfzig Anmeldungen sprenge beinahe den Rahmen einer solchen Prüfung. Deshalb soll in Zukunft das Anmeldeverfahren anders organisiert werden.

Folgende 30 Gespanne durften aus den Händen von Prüfungsleiter Walter Stoller die Prüfungsausweise entgegennehmen.

 

1000 m nach TKJ Reglement:

Burri Samuel mit Korthals Griffon Aik vom Meerkolk
Feuz Thomas mit Berner Laufhund Kim v. Dürrgraben
Graber Ruth mit KLM Balu
Kurt Dominique mit KLM Nikon
 


500m nach TKJ-Reglement:

Brunner Thomas mit Ungarisch Kurzhaar Baj von Bracco ungherese, Firenzuol
Burkhard Claudia mit Terrier Mix Ahira
Bütikofer Christoph mit KLM Choona vom Adlerpfad
Eggimann Sabine mit Nova Scotia Duck Tolling Retriever Wildginger`s Big Ben
Friedli Tamara mit Deutschem Jagdterrier Genever - Diva v. Rhihof
Gerber Paul mit Deutsch Drahthar Lexa vom Habsburgwald
Gobeli Kurt mit Deutsch Drahthar Cyrass vom Hasental
Hermann Bruno mit Nova Scotia Duck Tolling Retriever Isoki`s Tilly of Breezy Williwaw
Imobersteg Michael mit KLM Toro
Kappeler Beatrix mit Rauhaardeckel Dana von der Schwendifluh
Martinez Josef mit Foxterrier Ida vom Trattnachursprung
Michel Martin mit Engl. Springer Spaniel Charming Hunter Arco (FCI)
Oester Michael mit Dachshund Xino vom Försterhaus
Rubin Andreas mit Deutsch Kurzhaar Eli vom Rutenberg
Ruch Markus mit Slowesky Kopov Bleike vom Saufieber
Schmocker Adrian mit Deutschem Wachtelhund Darwin Zauberflöte
Schürmann Martin mit Hannoveranischem Schweisshund Mala vom Distelboden
Schweizer Kurt mit Brandlbracke Akira vom Dentenbergblick
Siegenthaler Ueli mit Deutschem Wachtelhund Flora v. Wachthubel
Sommer André mit Alpenländischer Dachsbracke Kuna v.d. Winteregg
Steiner Hans Rudolf mit Hanoveranischem Schweisshund Luna
Strahm Hans mit Deutschem Wachtelhund Yanka von der Wartenfluh
Wenger Urs mit Deutschem Wachtelhund Cora
Wieland Daniel mit Tschech. Vorstehhund Xeno Venaticus Major
Wyss Hans Jürg mit Grossem Münsterländer Ursus vom Freihof
Zimmermann Matthias mit Magyar Vizsla Iouri von Hentschenried


Ruedi Stoller
Pressebeauftragter

 

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