Gehorsamsprüfung Mittelland vom 15.6.2019 im "Forst" - Bern/Riedbach

„Wer will zu den Jägern zählen, lässt kein Wild zu Tode sich quälen, jagt allein nicht durch die Weite, führt den guten Hund zur Seite.“ Im Sinne dieser Worte ist die Gehorsamsprüfung des BEJV der erste Schritt bei der Ausbildung des vierbeinigen Jagdhelfers zum firmen vierbeinigen Jagdgefährten.


Die Prüfung im Mittelland, fand im Raum Forst/Riedbach bei Bern statt und wurde auch 2019 organisiert und durchgeführt vom Jagd- und Wildschutzverein Hubertus Bern. Als Prüfungsleiter amtete wiederum René Kaiser. Er wurde bei der Organisation tatkräftig unterstützt von Sonja Hiltbrand, Hundeobfrau Hubertus Bern, und ihren Helferinnen und Helfern. Die Arbeiten der Gespanne wurde von den Richtern Richter Marc Beuchat, Richterobmann und Präsident der Kantonalen Jagdhundekommission, Andreas Bieri, Marc Fankhauser, Mario Hänsli, Josef Klauser, Hermann Meyer und Ruedi Ruf begutachtet.
Nach der Begrüssung durch Prüfungsleiter René Kaiser begaben sich die Gespanne zusammen mit ihrem Richter und den jeweiligen Gruppenführerinnen und –führer in das zugeteilte Prüfungsgebiet. Diese befanden sich im Waldgebiet des „Forst“. Die sieben Prüfungsorte boten allen Gespannen beste Prüfungsbedingungen. In allen Gruppen verlief die Prüfung ruhig und reibungslos.
Gegen 11 Uhr kamen die einzelnen Gruppen aus ihren Prüfungsgebieten im Suchenlokal beim Ausbildungsgelände Riedbach zum Aser zusammen. Bis zum herrlichen Aser (heisse Hamme mit Salaten und feinem Dessert), den die Küchenbrigade unter der Leitung von Monika Schüpbach und René Hiltbrand einmal mehr zur Zufriedenheit aller vorbereitet hat, blieb genug Zeit für Gespräche und den Austausch unter Gleichgesinnten.
Um 13.30 Uhr trafen sich die Richter zur Richtersitzung. Auch dieses Jahr waren dazu auch die Hundeobfrauen und -männer der Sektionen eingeladen. Eine Obfrau und vier Obmänner machten denn auch Gebrauch von diesem Angebot und konnten so aus erster Hand vom Richtergremium erfahren, wo die Richter die Schwachstellen bei der Ausbildung festgestellt haben und wo es im nächsten Jahr gilt, noch einmal einen besonderen Effort zu leisten.
Das Absenden eröffnete die Bläser des Hubertus Bern mit stimmig vorgetragenen Beiträgen. Im Namen des Richterkollegiums und der Kantonalen Jagdhundekommission bedankte sich Richterobmann Marc Beuchat bei den Organisatoren herzlich für die perfekte Arbeit. Prüfungsleiter René Kaiser, sein Prüfungssekretär Urs Stettler, der sogar an seinem Geburtstag zur Verfügung stand (herzliche Gratulation, Urs) und die Hundeobfrau Sonja Hildbrand (sie absolvierte trotz Organisationsstress die Prüfung erfolgreich mit ihrem Springer Spaniel) mit ihren zahlreichen Helferinnen und Helfern leisteten einmal mehr beste Arbeit. Sie sorgten dafür, dass die Gespanne faire Prüfungsbedingungen vorfanden und alles von A-Z reibungslos klappte. Damit ein solcher Anlass reibungslos über die Bühne geht, sind fast so viele Helferinnen und Helfer nötig, wie Gespanne zur Prüfung angetreten sind Richterobmann Marc Beuchat fasste das Ergebnis der Richtersitzung wie folgt zusammen: die Arbeiten der angetretenen Gespanne zeigen, dass mit den Hunden gute Vorbereitungsarbeit geleistet wurde. Besonders erwähnte er die zum Teil hervorragenden Arbeiten von Niederlauf- und Laufhunden. Lange herrschte die Meinung vor, dass diese Hunde kaum oder gar nicht erziehbar seien. Diese Rassen erfordern oft mehr Aufwand fürs Abführen, weshalb von den Führerinnen und Führern engagierter geübt wird, was manchmal bei den leichter führigen Vorstehhunden etwas vergessen geht. Marc Beuchat wies speziell darauf hin, dass das Richtergremium immer wieder feststellt, dass Hunde zu jung auf Prüfungen geführt werden. Es gilt deshalb abzuwägen, ob es nicht sinnvoller ist, einen Hund im ersten Jahr im Aufbau zu fördern um dann im zweiten Jahr das Gelernte zu festigen und den Hund erst dann an der Prüfung zu führen. Es bleiben den Gespannen ja drei Jahre Zeit, die erforderliche Gehorsamsprüfung zu absolvieren.
Prüfungsleiter René Kaiser durfte vier Hundeführer zu einer „Best of“ Leistung gratulieren. D.h sie haben mit ihren Vierbeinern mehr als das von der Prüfungsordnung minimal Geforderte gezeigt und alle vier geprüften Fächer mit der Note 4 abgelegt. Es sind das die Hundeführer:
Werner Bieri mit KLM
Jürg Hänggi mit Luzerner Laufhund
Kurt Schweizer mit Brandlbracke
Beat Wyss mit Slovensky Kopov Bracke und Airedale Terrier
Suchenheil zu den sehr schönen Arbeiten dieser vier Gespanne!

Auch die übrigen erfolgreichen Führerinnen und Führern durften aus den Händen des Prüfungsleiters die die heiss begehrten „roten Ausweise“ entgegennehmen und dazu einen Sack mit Hundefutter und einer Hundeleine. Der Dank des Prüfungsleiters richtete sich an alle Führerinnen und Führerin für ihr diszipliniertes, faires Verhalten, an die Richter für ihren Einsatz und ihre kompetente Arbeit und an all die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund, ohne die ein solcher Anlass nicht durchgeführt werden kann.


Daniela Jost
Leiterin Geschäftsstelle BEJV

 

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