Schweissprüfung Berner Oberland des Berner Jägerverbandes vom 16.8.2020

Bei schönem Wetter und angenehmer Temperatur haben die Jagdvereine Kandertal und Adelboden am Sonntag, 16. August 2020 die TKJ-Schweissprüfung der Region Berner Oberland des Berner Jägerverbandes zum dritten Mal nach 2018 durchgeführt. In diesem Jahr musste der Veranstalter die Corona Richtlinien berücksichtigen. Diese Umstände machte die Organisation nicht einfacher. Die fachmännisch angelegten Fährten im optimalen Prüfungsgelände ergaben für alle Gespanne faire Bedingungen. Die Prüfungsleitung oblag Walter Stoller. Das neue Anmeldeverfahren hat sich bestens bewährt. So konnten die im ganzen Kanton angemeldeten Gespanne gleichmässig auf die drei Prüfungsorte Oberland, Mittelland und Berner Jura/Seeland verteilt werden.

Angelegt wurden am Samstag vierzehn 500m Fährten und fünf 1000m Fährten, plus je eine Reserve-Fährte. Neu wurden dieses Jahr die 1000m Fährten mit dem Fährtenschuh vorbereitet.
Sonntags um 06:30 Uhr trafen die zwölf aufgebotenen Leistungsrichter an den Prüfungsorten in Frutigen und Adelboden ein, wo sie von Prüfungsleiter Walter Stoller in Frutigen und von Richter Hans Schmid in Adelboden die letzten Anweisungen für die gemäss TKJ-Reglement durchzuführende kantonale Schweissprüfung erhielten. Etwas später trafen alle neunzehn angemeldeten Gespanne ein und wurden nach der Begrüssung in sechs Richtergruppen eingeteilt. Jede Richtergruppe bestand aus drei bis maximal vier Gespannen. Die nervenzehrenden Wartezeiten für die ohnehin angespannten Hundeführer blieben so in einem vertretbaren Rahmen.
 Die hervorragend organisierte Prüfung konnte in optimalem, zum Teil jedoch steilem Gelände, mit mässigem Bodenbewuchs und guter Bodenfeuchtigkeit speditiv abgewickelt werden. Die Richter bewerteten die Arbeiten kompetent und gewissenhaft, so dass es zu keinen Einsprachen kam. 
Auf der 1000m Übernachtfährte erfüllten drei der insgesamt fünf Gespanne (60%) die hohen Anforderungen der „Meisterklasse“ und durften den ersehnten Bruch entgegennehmen. Von den vierzehn Gespannen auf der 500m Übernachtfährte fanden zehn (71,43 %) zum Bock. Die Kandidaten wurden Corona bedingt nach absolvierter Prüfung ohne Absenden sofort nach Hause entlassen.
Auf den ausgiebigen und sehr gut zubereiteten Mittagsaser nur für Richter und Helfer im Jagdschützenhaus Mitholz des Jägervereins Kandertal folgte die Richterbesprechung, bei der die einzelnen Arbeiten beurteilt wurden. 
Der Prüfungsleiter Walter Stoller dankte Peter Wyssen und Hanspeter Wyssen und ihren Helferinnen und Helfern für die tadellose Organisation, Jürg Grossenbacher und seiner Crew für die ausgezeichnete Verpflegung sowie den Richtern für ihren Einsatz und die kompetenten Arbeiten. 
Folgenden zwölf Hundeführern und einer Hundeführerin werden die Prüfungsausweise per Post zugestellt:  

1000 m nach TKJ Reglement:
Thomas Fink mit Heideterrier Zora von der Lönsmeute 
Martin Michel mit English Springer Spaniel Carming Hunter Arco 
Bernhard Ruchti mit Brandelbracke Brixa od Vêzeckého potoka

500m nach TKJ-Reglement:
Kurt Hofmann mit Kleinem Münsterländer Fina von der Fehli 
Hans-Rudolf Karlen mit Bayerischem Gebirgssschweisshund Aiko 
Karl Mäusli mit Kleinem Münsterländer Merle (Moya) vom Auenwald
Seline Meyrat mit Kopov Basca vom Saufieber
Christian Philipp mit Hanoverschem Schweisshund Sanja von Ratoserstein
Heinz Reber mit Magyar Vizsla, Kurzhaar, Eik vom Zeitglockenturm 
Hansrudolf Riedwyl mit Deutsch-Langhaar Quendo vom Pappenforst 
Beat Schäfer mit Kleinerm Münsterländer Héra vom Wildwasser 
Sylvio Svensson mit Kleinem Münsterländer Galileo (Leo) vom Weilerbachtal 
Beat Zurbuchen mit Bayerischem Gebirgssschweisshund Fina von Militzer`s Meute 
 

Ruedi Stoller

Pressebeauftragter

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