Jagdhundemodultag 5.5.2019 für Jungjägerinnen und Jungjäger

114 „Jungjäger und Jungjägerinnen (JJ)“ trafen sich am 5. Mai 2019 im Regionalen Kompetenzzentrum (RKZ) Spiez bei kaltem Wetter und Schneetreiben zum jährlichen „Jagdhunde Modultag“ der Jungjägerausbildung des Berner Jägerverbandes.

Dieser in der Jungjägerausbildung bedeutende Anlass war auch dieses Jahr unter der kompetenten Leitung von Walter Stoller perfekt organisiert und bot den angehenden Jägern und Jägerinnen einen umfassenden Einblick in alle Facetten des Jagdhundewesen. Die professionell durchgeführten administrativen Vorbereitungen des Sekretärs Peter Michel ermöglichten einen reibungslosen und speditiven Tagesablauf.
Um 07.45 Uhr begrüßte Walter Stoller, die Korona im Namen des gesamten Organisationskomitees und erläuterte den Tagesablauf mit den verschiedenen Ausbildungsposten.
Im theoretischen Teil erläuterte Marc Beuchat in einem 75 minütigen Referat, worauf es bei der Wahl und Herkunft des Hundes ankommt und was in der Haltung zu beachten ist. Im Weiteren wurden das Verhalten und die Entwicklung des Hundes aufgezeigt und was dies für die Ausbildung bedeutet.
Beim praktischen Teil erfuhren die Teilnehmenden von Stefan Zwygart, welche Ausbildungs- und Gebrauchsgegenstände für die Jagdhundeausbildung und - Führung zur Anwendung kommen und wie diese richtig eingesetzt werden. Anschließend zeigten Fritz Janz und Hansruedi Karlen auf, worauf es bei einer Nachsuche ankommt und was dabei speziell zu beachten gilt.
Nach dem Mittagsessen wurden von Ulrich Bärtschi in einer eindrücklichen und kurzweiligen Vorführung rund 50 Jagdhunderassen vorgestellt. Hanspeter Wyssen war es gelungen, dass die meisten Jagdhunderassen präsent waren, welche die Kandidaten an der Jungjägerprüfung kennen müssen. Einen herzlichen Dank an alle HundeführerInnen die sich die Zeit genommen haben, heute ihren Hund trotz der ungemütlichen Temperaturen zu zeigen. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder auf euch zählen dürfen.
Besonderen Anklang fand die praktische Vorführung einer fiktiven Nachsuche, die von Ueli Bärtschi kompetent kommentiert wurde. Dabei wurde ein „verletzter“ Fuchs mit einem Deutsch Drahthaar bis zu einer Röhre nachgesucht, in die der Fuchs eingeschlieft war. Dort kam dann ein Jagdterrier zum Einsatz, der den verendeten Fuchs in vorbildlicher Manier aus der Röhre holte. Besten Dank an Nadine Fahrni und Godi Marti für die Vorbereitungsarbeiten.
Bei der Verabschiedung ging Marc Beuchat, Präsident der Jagdhundekommission des BEJV, auf die Erreichung der Lernziele ein und dankte dem Organisationskomitee für den grossen Einsatz zu Gunsten der Jungjägerausbildung. Von den Jungjägern erhofft er sich, dass einige von ihnen die wunderbare laute Jagd mit dem Einsatz der treuen Jagdhunde entdecken und dann praktizieren werden. 
Die Jungjäger und Jungjägerinnen verdankten den großartigen Tag mit einem herzlichen Applaus.

 

Für den Bericht:
Ruedi Stoller

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