Gehorsamsprüfung Mittelland des BEJV vom 16. Juni 2018 im Raum "Forst" - Bern

Gehorsamsprüfung Mittelland des Berner Jägerverbands vom 16. Juni 2018 im Gebiet „Forst“/Bern

„Der Stolz des Jägers ist sein Hund bringt der verloren, was da wund und jagt er, was da krank, zu Stand, so ist das Waidwerk Hand in Hand.“ Im Sinne dieser Worte ist die Gehorsamsprüfung des BEJV der erste Schritt bei der Ausbildung des vierbeinigen Jagdhelfers zum firmen Jagdhund.

 

Am Samstag, 16.6.2018, traten 47 Jagdhundeführerinnen und Jagdhundeführer mit ihren Vierbeinern zur Gehorsamsprüfung für Jagdhunde im Mittelland an. Bestanden haben die Prüfung 46 Gespanne, was einer Erfolgsquote von beinahe 100% entspricht. Alle erfolgreichen Gespanne haben sich darüber ausgewiesen, dass sie über den geforderten Grundgehorsam und damit über die vom Jagdinspektorat vom Kanton Bern verlangte Jagdberechtigung verfügen.

 

Die Prüfung im Mittelland, fand im Raum Forst/Bern stattfand und wurde organisiert und durchgeführt vom Jagd- und Wildschutzverein Hubertus Bern. Als Prüfungsleiter amtete wiederum René Kaiser. Er wurde bei der Organisation tatkräftig unterstützt von Sonja Hiltbrand, Hundeobfrau Hubertus Bern, und ihren Helferinnen und Helfern. Die Gespanne stellten sich aufgeteilt in sechs Gruppen den kritischen Augen der Richter Marc Beuchat, Richterobmann und Präsident der Kantonalen Jagdhundekommission, Andreas Bieri, Marc Fankhauser, Mario Hänsli, Josef Klauser und Ruedi Ruf.
Bei strahlend schönem Sommerwetter begrüssten Prüfungsleiter René Kaiser und BEJV Präsident Lorenz Hess die 47 angetretenen Gespanne zur Gehorsamsprüfung 2018 im Mittelland und wünschten allen Hundeführerinnen und Hundeführern viel Glück für die bevorstehende Prüfung.
Nach der Begrüssung begaben sich die Gespanne zusammen mit ihrem Richter und den jeweiligen Gruppenführern in das zugeteilte Prüfungsgebiet. Diese befanden sich im schier unermesslich weiten Waldgebiet des „Forst“. Glücklich, wer die verschiedenen Wege kennt und auch weiss, wohin sie führen! Alle sechs Prüfungsorte boten den Gespannen hervorragende Prüfungsbedingungen. In allen Gruppen verlief die Prüfung reibungslos und ohne jegliche Probleme.
Bereits gegen 11 Uhr kamen die einzelnen Gruppen nach und nach aus ihren Prüfungsgebieten im Suchenlokal beim Ausbildungsgelände Riedbach zum Aser zusammen. Die meisten Gesichter strahlten und machten dabei den Sonnenstrahlen Konkurrenz und die Führerinnen und Führer freuten sich über eine erfolgreiche Gehorsamsprüfung. Angeregt wurde diskutiert, gefachsimpelt und der Meinungsaustausch unter Jagdkolleginnen und –kollegen gepflegt.
Die Küchenbrigade unter der Leitung von Monika Schüpbach leistete hervorragende Arbeit und die heisse Hamme mit Salaten mundete allen ausgezeichnet. Und selbstverständlich fehlte auch ein feiner Dessert und ein „Kafi avec“ nicht.
Um 13.45 Uhr trafen sich die Richter zur Richtersitzung. Erstmals waren dazu auch die Hundeobmänner der Sektionen eingeladen. So konnte sichergestellt werden, dass sie 1:1 mitbekommen, wo die Richter gewisse Schwachstellen bei der Ausbildung festgestellt haben und wo es im nächsten Jahr gilt, einen besonderen Effort zu leisten.
Das Absenden eröffnete die Bläser des Hubertus Bern mit stimmig vorgetragenen Beiträgen. Im Namen des Richterkollegiums bedankte sich Richterobmann Marc Beuchat bei den Organisatoren herzlich für die perfekte Arbeit: Eine von A-Z hervorragend organisierte Prüfung mit bestens geeigneten Prüfungsgebieten und Infrastruktur sorgten dafür, dass alle Gespanne faire Bedingungen vorfanden. Im Weiteren würdigte der Richterobmann die Arbeiten der angetretenen Gespanne. Besonders erwähnte er die zum Teil hervorragenden Arbeiten von Niederlauf- und Laufhunden. Da diese Rassen mehr Aufwand fürs Abführen brauchen, wird von den Führerinnen und Führern engagierter geübt, was manchmal bei den leichter führigen Vorstehhunden etwas vergessen geht. Marc Beuchat wies abschliessend darauf hin, dass die Führerinnen und Führer mit „Gudelis“ bewusster umgehen sollten und sie wirklich nur dann einsetzen, wenn der Vierbeiner eine Leistung zur Zufriedenheit seines Meisters oder seiner Meisterin erfüllt hat. Weiter legte er den Führerinnen und Führern ans Herz, gut darauf zu achten, dass die Hundeleine die optimale Länge hat, damit die Leinenführigkeit für den Hund unter optimalen Bedingungen geübt werden kann.
Anschliessend durfte Prüfungsleiter René Kaiser den 46 erfolgreichen Führerinnen und Führern die die heiss begehrten „roten Ausweise“ abgeben und ihnen dazu einen Sack mit Hundefutter mit auf den Heimweg geben. Der Dank des Prüfungsleiters richtete sich an alle Führerinnen und Führerin für ihr diszipliniertes, faires Verhalten, an die Richter für ihren Einsatz und ihre kompetente Arbeit und an all die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund, ohne die ein solcher Anlass nicht durchgeführt werden kann.


Daniela Jost
Leiterin Geschäftsstelle BEJV

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