Schweissprüfung BEJV im Mittelland vom 7.8.2016 in Laupen

Bei wunderschönem nicht zu heissem Sommerwetter fand am Sonntag, 7. August 2016, im Raum Laupen die vom Berner Jägerverband nach TKJ ausgeschriebene Schweissprüfung im Berner Mittelland statt. Die Prüfungsleitung 2016 oblag Peter Zenklusen, Lyss. Organisiert und durchgeführt wurde die Schweissprüfung im Mittelland vom Jägerverein Laupen unter Leitung seines Präsidenten Stefan Zwygart.

Bei der Begrüssung in Laupen fanden sich insgesamt 34 Gespanne ein und die 22 Personen starke Richtercrew. Die hervorragend agierenden Helfer des Jägervereins Laupen und seines Präsidenten Stefan Zwygart leistete perfekte Vorbereitungsarbeit und alles klappte bestens: Sorgfältig ausgewähltes, optimal geeignetes Prüfungsgelände, das für alle Gespanne faire Bedingungen bot, ortskundige, kompetente Fährtenführer und Bockträger, eine engagierte Helfercrew hinter den Kulissen und ein feiner Aser vom Grill. Das Wetterbedingungen dürfen als sehr gut bezeichnet werden: der Regen am Freitag liess den Boden noch etwas feucht sein und am Prüfungsmorgen gab es den gewünschten Tau und die Temperaturen waren mit 25 Grad sommerlich warm, aber nicht drückend heiss.

Pünktlich um 07.00 Uhr begrüsste Prüfungsleiter Peter Zenklusen aus Lyss in Laupen die Hundeführerinnen und -führer und die 3 Richterinnen und die 19 Richter aus 7! Kantonen zur Schweisshundeprüfung 2016 im Berner Mittelland.
Die 34 Gespanne wurden in 11 Gruppen aufgeteilt und zusammen mit je zwei Richterinnen oder Richtern, dem ortskundigen Fährtenführer und den Bockträgern im Grossraum Laupen auf die Fährtenarbeit geschickt.
Nach getaner Schweissarbeit trafen sich am Mittag alle Gruppen zum gemeinsamen Aser in der Waldhütte in Laupen. Prüfungsleiter Zenklusen musste BEJV Präsident Lorenz Hess entschuldigen. Nach einer OP war es ihm noch nicht möglich, als Gast persönlich vor Ort zu sein. Als Vertreterin des BEJV begrüsste der Prüfungsleiter Daniela Jost, Leiterin der Geschäftsstelle des BEJV. Der von der Küchenbrigade zubereitete Grillplausch mit feinem „Härdöpfusalat“ und Brot mundete allen wunderbar. Und wer gerne noch einer süssen Versuchung erliegen wollte, konnte das bestens: diverse Cakes standen zur Auswahl und liessen keinen Dessertwunsch offen!
Nach der Richtersitzung fand gegen 14.00 Uhr das Absenden statt, musikalisch sehr stimmig begleitet durch die Jagdhornisten Burgdorf. Auf der 1000m Fährte traten 9 Gespanne an und deren 5 bestanden die „Meisterprüfung“, und kamen erfolgreich zum Stück. Von den 25 Gespannen, die sich den Anforderungen auf der 500m Fährte stellten, durften deren 17 den Bruch für das erfolgreiche zum Stück-Finden entgegennehmen. Gesamthaft haben 22 Gespanne bestanden, was einer überdurchschnittlich hohen Erfolgsquote entspricht. Richterobmann Christoph Küng verglich bei seinen Ausführungen die Schweissarbeit mit dem Jagen: Man fängt damit an und es kann sein, dass man bereits auf der ersten Jagd einen kapitalen Bock erlegen kann. Übersetzt auf das Schweisshundewesen heisst das, dass ein Erstlingsführer mit seinem Vierbeiner durchaus eine gute Leistung zeigt und die Prüfung auf Anhieb besteht. Wichtig ist aber auf der Jagd und bei der Schweissarbeit die Kontinuität. Richterobmann Küng stellt fest, dass die Prüfung unter fairen Bedingungen bei optimalen Witterungsverhältnissen vom Jägerverein Laupen perfekt organisiert und durchgeführt wurde. Speziell bedankte sich der Richterobmann für die kompetente und wichtige Arbeit der Fährtenführer. In keiner der 11 Gruppen gab es irgendetwas zu beanstanden, alles klappte im Gelände hervorragend. Die 500 Meter Schweissprüfung ist die Minimalanforderung, um auf der Berner Jagd eine gemäss Jagdverordnung korrekte Nachsuche durchführen zu können. Sie ist aber keine Garantie, eine reale Nachsuche auch erfolgreich zu Ende führen zu können. Christoph Küng schloss seine Ausführungen als Richterobmann mit dem Hinweis, dass eine 1000 Meter Fährte nicht einfach zweimal die 500 Meterdistanz ist. Die „Meisterprüfung“ verlangt Führerinnen und Führen und ihren Hunden alles ab und nur ein perfekt harmonierendes Gespann vermag erfolgreich zum Stück zu finden. Er gratuliert den erfolgreichen Gespannen zu ihrem Erfolg und ermuntert die Führerinnen und Führer, bei denen es heute noch nicht ganz geklappt hat, weiter mit ihren vierbeinigen Kameraden zu üben und kontinuierlich weiterzuarbeiten, so dass es im nächsten Jahr ebenfalls klappt und sie erfolgreich zum Stück finden werden.
Prüfungsleiter Peter Zenklusen bedankte sich bei Stefan Zwygart und seiner Helfercrew, für die sehr engagierte und tatkräftige Unterstützung bei den umfangreichen Vorbereitungsarbeiten und der eigentlichen Durchführung am Prüfungstag selber. Ohne den selbstlosen Einsatz der Helferinnen und Helfer ist eine Schweissprüfung nicht durchführbar. Es bedarf alle Jahre einer administrativ-organisatorischen und logistischen Meisterleistung, dass ein wichtiger Hündeler-Anlass des BEJV gut und ohne nennenswerte Probleme über die Bühne geht! Diesem Dank schliesst sich der BEJV mit einem ganz herzlichen „Weidmannsdank“ an.

Folgende Gespanne durften aus den Händen von Prüfungsleiter Peter Zenklusen die Prüfungsausweise mit dem Vermerk „Bestanden“ entgegennehmen:

 

1000m
Schmid Niklaus, Alpenländische Dachsbracke
Bernhard Adrian, Deutscher Wachtel
Sitje Jacqueline, Magyar Viszla
Wenger Urs, Deutscher Wachtel
Stebler Andreas, Deutsch Kurzhaar

 

500m
Hiltbrand René, Flat Coated Retriver
Arn Mirjam, Foxterrier
Brenzikofer Beatrice, Deutscher Wachtel
Beer Ruedi, Rhodesian Richgeback
Juon Christian, Flat Coated Retriver
Stalder Pius, Springer Spaniel
Hofer Martina, Magyar Viszla
Schmid Hans, Englisch Spaniel
Rieser Konstantin, Labrador und Working Spaniel
Stacher Jürg, Labrador
Tschanz Ueli, Grosser Münsterländer
Fiechter Peter, Grosser Münsterländer
Ischi Paul, Deutscher Wachtel
Etter Werner, Kleiner Münsterländer
Walther Marc, Kleiner Münsterländer
Spycher Dominic, Bayrischer Gebirgsschweisshund

 


Daniela Jost
Leiterin Geschäftsstelle BEJV

 

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