Gehorsamsprüfung Mittelland des BEJV vom 20.6.2015 in Wangen an der Aare

Am Samstag, 20. Juni 2015 fand im Grossraum Wangen an der Aare bei guten Wetterverhältnissen die Gehorsamsprüfung Mittelland des BEJV 2015 statt. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung war 2015 der Jägerverein Oberaargau unter Prüfungsleiter Andreas Bieri, Rohrbach. Die Organisation war generalstabsmässig aufgezogen und klappte in allen Punkten perfekt. Als Gast begrüsste der Prüfungsleiter Daniela Jost, die Leiterin der Geschäftsstelle des BEJV.

Die Gehorsamsprüfung bezweckt die Förderung der Ausbildung und Festigung von Jagdhunden in der Prüfungs- und Jagdpraxis, sowie die Verwendung von Jagdhunden als Begleithunde. 57 Gespanne waren angetreten, um den fünf Richterinnen und Richtern zu demonstrieren, dass sie für die Fächer Appell, Leinenführigkeit, Schussruhe und Ablegen während einer intensiven Lernphase in den einzelnen Sektionen bestens für diese Aufgaben vorbereitet worden sind und das Erlernte nun zeigen wollten.
Nach der Begrüssung durch Prüfungsleiter Andreas Bieri konnten die in fünf Gruppen aufgeteilten Gespanne in den Wäldern und auf den Feldern im Grossraum Wangen an der Aare schon bald unter den strengen Augen der Richter Brigitte Aeberli, Toni Moser, Marc Fankhauser, Sepp Klauser und Chrigu Schlatter mit ihrer Arbeit beginnen. Zügig und diszipliniert wurde während des ganzen Vormittags gearbeitet, so dass gegen Mittag die Prüfung abgeschlossen werden konnte.
Nach einem feinen Aser begann um 14.00 Uhr das Absenden, musikalisch umrahmt von den Jagdhornbläsern Oberaargau. Vorab richtete Richterobmann Marc Fankhauser einige Worte an die Anwesenden und dankte, auch im Namen des BEJV, allen Helferinnen und Helfern, insbesondere den Revierführern, dem Küchen- und dem Serviceteam, für ihren selbstlosen Einsatz welcher der Schlüssel zum guten Gelingen dieser Prüfung gewesen ist. Es braucht unzählige Stunden Freiwilligenarbeit, bis eine Hundeprüfung für fast 60 Gespanne organisiert ist. Eine Arbeit die sich nicht einfach an einem Sonntagnachmittag „auf die Schnelle“ erledigen lässt. Den Kollegen aus des Jägervereins Oberaargau ist es hervorragend gelungen, bestens geeignete Prüfungsorte auszuwählen und die Revierführer haben eine hervorragende Arbeit geleistet.
Richterobmann Marc Fankhauser hält fest, dass sämtliche Gespanne sehr gut vorbereitet zur Prüfung angetreten sind. Speziell erwähnt er, dass 10% der Hundeführerinnen und Hundeführer im Fach Appell ihre Vierbeiner gemäss Ablauf a (frei voran und auf Kommando des Richters den Hund zurück pfeifen) prüfen liessen. Diesen Umstand beurteilte das Richtergremium als sehr positiv, insbesondere auch, weil unter den gemäss Ablauf a geprüften Hunden auch einige Bracken waren. Im Weiteren hält Marc Fankhauser fest, dass in den letzten Jahren eine kontinuierliche Steigerung des Leistungsniveaus an den Gehorsamsprüfungen festzustellen ist. Für die Richterinnen und Richter ist es an den Gehorsamsprüfungen wichtig, möglichst Praxis gerecht und mit dem richtigen Augenmass für das Wesentliche zu prüfen. Der Richterobmann legt allen Hundeführerinnen und Hundeführern ans Herz, auch nach bestandener Prüfung gemeinsam weiterzuarbeiten und zwar nicht nur im Hinblick auf weitere Prüfungen, sondern um das Gespann weiterbringen zu können.
Von den geprüften 57 Gespannen, konnten 55 den begehrten roten Ausweis in Empfang nehmen (Erfolgsquote 96,5%), für zwei Hundeführer hat es leider nicht ganz gereicht und sie konnten die Prüfung nicht bestehen.
Den Kameradinnen und Kameraden des JV Oberaargau gebührt unser aufrichtiger Weidmannsdank für die hervorragende Organisation und Durchführung der Gehorsamsprüfung 2015 im Mittelland. Wir kommen 2016 sehr gerne wieder in den Oberaargau!

 

 

Daniela Jost
Leiterin der Geschäftsstelle BEJV

 

 

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