Jagdhundemodultag für Jungjägerinnen und Jungjäger vom 3. Mai 2015

Der bedeutende Anlass war auch dieses Jahr perfekt organisiert und bot den angehenden Jägern und Jägerinnen einen umfassenden Einblick in alle Facetten des Jagdhundewesen.

93 „Jungjäger und Jungjägerinnen (JJ)“ trafen sich am 3. Mai 2015 im Regionalen Kompetenzzentrum (RKZ) Spiez bei regnerischem und stürmischem Wetter zum jährlichen „Jagdhunde Modultag“ der Jungjägerausbildung des Berner Jägerverbandes.
Der bedeutende Anlass war auch dieses Jahr perfekt organisiert und bot den angehenden Jägern und Jägerinnen einen umfassenden Einblick in alle Facetten des Jagdhundewesen. Die professionell durchgeführten administrativen Vorbereitungen des Sekretärs Peter Michel ermöglichten einen reibungslosen und speditiven Tagesablauf.
Walter Stoller, Präsident der Jagdhundekommission des Berner Jägerverbandes, begrüsste um 08.00 Uhr die Jungjägerinnen und Jungjäger sowie einige bestandene Jäger, welche die Ausbildung besuchten, um den theoretischen Teil des Sachkundenachweises SKN absolvieren zu können. 
Der theoretische Teil des Schulungstages basierte auf der Ausbildung zum Sachkundenachweis SKN. In vier Schulungsräumen mit modernster Infrastruktur referierten die vom BVET und der SKG zugelassenen SKN Ausbilder Marc Beuchat, Goldiwil (Mitglied TKJ), Jakob Bornhauser, Belp, René Picard, Erlinsbach AG und Andreas Rogger, Nenzlingen (Mitglied TKJ) über die Verhaltenslehre, Haltebedingungen, Lernverhalten, rechtlichen und medizinischen Aspekte, Verhalten in der Öffentlichkeit und anderen Themen der Jagdhundekynologie. Als Ausbildungsnachweis konnten die Kandidaten den SKN Theorie-Attest erwerben, was von den meisten Teilnehmenden dankbar wahrgenommen wurde.
Beim praktischen Teil erfuhren die Teilnehmenden von Hundeführer Stefan Zwygart, welche Ausbildungs- und Gebrauchsgegenstände für die Jagdhundeausbildung und -führung zur Anwendung kommen und wie diese richtig eingesetzt werden. Die Hundeführer Jürg Arn und Franz Gobeli zeigten auf, worauf es bei einer Nachsuche ankommt und was es speziell zu beachten gilt.
Besonderen Anklang fand die praktische Vorführung einer fiktiven Nachsuche auf einen verletzten Fuchs mit einem Deutsch Drahthaar bis zur einer Röhre, wo das Einschliefen des Fuchses improvisiert wurde. Dort kam dann ein Jagdterrier zum Einsatz, der den toten Fuchs aus der Röhre zog.
Die imposante Vorführung von 44 Jagdhunderassen der verschiedenen FCI Gruppen rundete den interessanten, aber für alle Beteiligten auch anspruchsvollen Ausbildungstag ab. Die Teilnehmenden stellten allen Referenten und der Organisation ein durchwegs gutes Zeugnis aus. Auch von Seiten der Referenten war durchwegs Positives zu vernehmen.
Besten Dank an Walter Stoller und sein Team für den grossartigen Tag zu Gunsten der Jagdausbildung.

 

 

 

Ruedi Stoller, Jagdhundekoordinator Berner Oberland

 

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