Schleppe- und Wasserapportierprüfung vom 22.11.2014 in Belp und Umgebung

Am Samstag, 22.11.2014 traten 17 von 21 angemeldeten Gespannen zur Schleppe- und Wasserapportierprüfung an. Erstmals konnte als Wahlfach "Verloren Suchen und Bringen im Feld" geprüft werden.

Für die Schleppen –und Wasserapportierprüfung hatten sich insgesamt 21 Gespanne angemeldet. Zur Prüfung angetreten sind 17 Gespanne.
Die bernische Schleppen- und Wasserapportierprüfung bezweckt, die im Kanton Bern eingesetzten Jagdhunde auf ihre spa?teren Aufgaben in der Praxis, d.h. vor allem für die Nachsuche von krankem oder verendetem Nieder- und Wasserwild vorzubereiten und die Tauglichkeit durch die Pru?fung zu beweisen.
Um 07:50 Uhr konnte der Prüfungsleiter Christoph Küng die motivierten Hundeführer/innen beim Landgasthof „zur Linde“ Belp begrüssen. Für das Wahlfach „Verlorensuchen und Bringen im Feld“ haben sich 7 Gespanne gemeldet. Zügig verschieben sich die Gruppen ins Prüfungsgelände für die Schleppenarbeit auf den Längenberg und Belpberg und für die Wasserarbeit in die Belpau.

Nach dem Aser konnte Prüfungsleiter Christoph Küng folgende Ergebnisse bekannt geben:

 

Bestanden: 9 Gespanne (53%)   
Nicht bestanden: 8 Gespanne

 

Folgende Gespanne haben die Prüfung bestanden:

Günthart Kurt mit der DW-Hündin „Ula vom Buchrain“
Hirschi Ernst mit der DD-Hündin „Lany II vom Rauhhaar“
Meyer Hermann mit der GML-Hündin „Hannah zum Berg“
Lecsko Sabine mit dem CBR-Rüden „Fools Farms Dipak of Hardwood“
Loretan Beat mit der De-Hündin „Pandora von der Langen Weide“
Seckler Jürg mit dem LR-Rüden „Willow vom Tennikerwäldli“
Stettler Urs mit der DD-Hündin „Faya vom Holzhof“
von Arx Max mit dem KLM-Rüden „Eik vom Tanneck“
Wasescha Michael mit dem LR-Rüden „Buddy“
 
Das hohe Prüfungsanforderungsprofil der Schleppen- und Wasserapportierprüfung wird den modernen Tierschutzbestimmungen gerecht und verfolgt damit die Ziele einer weidgerechten Jagd. Dies widerspiegelt sich auch im Prüfungsergebnis.
Grosses Interesse fand das Wahlfach „Verloren Suchen und Bringen im Feld“ Dieser sehr jagdnahe Prüfungsteil könnte sicher in den nächsten Jahren als Bestandteil der Gesamt-Prüfung eingeführt werden.

Christoph bedankte sich beim Organisator, bei den Richtern und den HundeführerInnen. Einen speziellen Dank richtete er an die ad hoc Bläsergruppe, die das Absenden feierlich umrahmte Prüfungsleiter Christoph Küng kommentierte die guten bis sehr guten Arbeiten und stellte fest, dass die meisten Gespanne bestens vorbereitet angetreten sind. Die Hundeführer, die keinen Erfolg hatten, ermunterte er, mit ihren Hunden weiter zu arbeiten und sich im nächsten Jahr den Prüfungsanforderungen noch einmal zu stellen.


Ruedi Stoller

Jagdhundekoordinator Berner Oberland

 

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