Schweissprüfung TKJ Mittelland vom 4.8.2013

Am Sonntag, 4. August 2013, fand im Raum Gäbelbach-Riedbach-Forst die Schweissprüfung im Mittelland statt. Prüfungsleiter René Kaiser konnte dazu insgesamt 31 Gespanne begrüssen. Die Prüfung wurde bereits das zweite Mal nach 2012 durch den Jagd- und Wildschutzverein Hubertus Bern in allen Belangen hervorragend organisierte. Das schwül-warme Wetter verlange den angetretenen Gespannen einiges ab.

Pünktlich um 07.00 Uhr begrüsste die Bläsergruppe des „Hubertus Bern“ und Prüfungsleiter René Kaiser die Hundeführerinnen und -führer und die Richterinnen und Richter zur diesjährigen Schweisshundeprüfung im Berner Mittelland. BEJV Präsiden Lorenz Hess begrüsste alle Anwesenden von Seiten Berner Jägerverband und bedankte sich beim Hubertus Bern für die Organisation und Durchführung der Schweissprüfung im Mittelland. Nur wer selber einmal an einem solchen Anlass mitgearbeitet hat, weiss, welch grosser logistischer und administrativer Aufwand damit verbunden ist. Er wünschte den Hundegespannen ein kräftiges „Suchenheil“ und für einmal keinen Anblick!
Die 31 Gespanne wurden in 11 Gruppen aufgeteilt und zusammen mit je zwei Richterinnen oder Richtern und dem ortskundigen Fährtenführer und den Bockträgern im Grossraum Forst auf ihre Fährten geschickt.
Am Mittag, nachdem ein heftiges Gewitter einige Gespanne mitten auf ihrer Fährtenarbeit überrascht hat, trafen sich alle Gruppen zum gemeinsamen Aser auf dem Übungsgelände Gäbelbach. Prüfungsleiter René Kaiser durfte die folgenden Gäste zum Aser begrüssen: Lorenz Hess, Präsident Berner Jägerverband, Walter Stoller, Präsident Kantonale Jagdhundekommission, als Vertreter der Wildhut Ruedi Zbinden und aus unserem Nachbarkanton Solothurn Edgar Renz, Präsident der Kantonalen Jagdhundekommission im Kanton Solothurn. Der von Jürg Weibel und seiner Helfercrew zubereitete Aser mundete allen wunderbar. Und das Dessertbuffet liess keine süssen Wünsche offen!
Nach der Richtersitzung fand gegen 14.30 Uhr das Absenden statt: Auf der 1000m Fährte wurden 7 Gespanne geprüft und 1 Gespann erfüllte die hohen Anforderungen der „Meisterprüfung“ und kam erfolgreich zum Stück. Dieses Ergebnis entspricht einer Erfolgsquote von 14%. Von den 24 Gespannen, die auf der 500m Fährte durchgeprüft wurden, durften deren 12 den Bruch für das erfolgreiche zum Stück-Finden entgegennehmen, was einer Erfolgsquote von 50% entspricht. Gesamthaft haben 42% der geprüften Gespanne die Prüfung bestanden. Stellvertretend für das ganze Richtergremium zog Richterobmann Christian Schlatter folgendes Fazit zur Schweissprüfung im Berner Mittelland: Die Prüfung konnte unter fairen Bedingungen und vom „Hubertus Bern“ hervorragend organisiert durchgeführt werden. Insbesondere die Fährtenführer leisteten einmal mehr beste Arbeit. In keiner Gruppe gab es irgendetwas zu beanstanden. Die Verhältnisse im Forst sind schwierig, da es sehr viel Wild auf den Läufen hat und im Moment auch noch die Rehbrunft in vollem Gange ist und viele verlockende Verleitfährten den Hunden viel abverlangten. Bei diese Rahmenbedingungen braucht es riemenfeste Hunde, damit eine Schweissprüfung bestanden werden kann. Richterobmann Christian Schlatter gab zu bedenken, dass eine Übung in den Sektionen nie mit einer Prüfung verglichen werden kann. Als Anregung für die Hundeobmänner in den einzelnen Sektionen gab er mit auf den Weg, die zur Prüfung an zu meldenden Gespanne gut zu selektionieren und wirklich nur prüfungsreife Hunde anzumelden. Christian Schlatter ermunterte die erfolgreichen Gespanne, sich für die NASU zur Verfügung zu stellen und die am heutigen Tag noch nicht erfolgreichen Hundeführerinnen und –führer dazu, weiter mit ihren Hunden zu arbeiten und „dran zu bleiben“ mit der Schweissarbeit!
Gesponsert von den Firmen Activtex/André Maire und Meiko durfte jede Hundeführerin und jeder Hundeführer eine orange Signalmütze und für die Vierbeiner einen Sack Leckerli mit nach Hause nehmen. Zum Schluss bedankte sich Prüfungsleiter René Kaiser speziell bei Res Stebler, Präsident „Hubertus Bern“ und bei Urs Stettler für ihre grosse Unterstützung im administrativ-organisatorischen Bereich und Jürg Weibel und seiner ganzen Küchenmannschaft für die hervorragende Verpflegung!

Folgende Gespanne haben die Prüfung vom 4.8.2013 bestanden:

1000 m: Erhard Mühlethaler mit Cini von der Rebe, KLM
500m: Peter Berger, Konolfingen, mit Caro vom Lausitzer Jägerhof, Hannoverscher Schweisshund
 Peter Berger, Rüderswil, mit Boby, DJT
 Patrik Burkhardt mit Kaya, Luzerner Laufhund
 Walter Burri mit Cina, Deutscher Wachtel
 Andreas Eberhard mit Arco, Deutsch Langhaar
 Christoph Fankhauser mit Aika vom Wildwasser, KLM
 Werner Hasler, mit Shayenne, Schwyzer Laufhund
 Urs Lehmann, mit Mery de la Revatte, Englisch Springer Spaniel
 Ueli Probst mit Dina von der Tittmoninger Burg, KLM
 David Rentsch mit Steel, Beagle
 Dieter Stoss mit Arco vom Wildwasser, KLM
 Nelly Wagner mit Xito, KLM


Für den Bericht
Daniela Jost

 

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