Jagdhundemodultag vom 5.5. 2013 des BEJV für Jungjägerinnen und Jungjäger

109 Jungjäger und Jungjägerinnen (JJ) trafen sich am 5. Mai 2013 im Regionalen Kompetenzzentrum (RKZ) Spiez bei guten Wetterverhältnissen zum jährlichen „Jagdhunde Modultag“ der Jungjägerausbildung des Berner Jägerverbandes.

Der bedeutende Anlass war auch dieses Jahr perfekt organisiert und bot den angehenden Jägern und Jägerinnen einen umfassenden Einblick in alle Facetten des Jagdhundewesen. Die professionell durchgeführten administrativen Vorbereitungen des Sekretärs Peter Michel ermöglichten einen reibungslosen und speditiven Tagesablauf.

Walter Stoller, Präsident der Jagdhundekommission des Berner Jägerverbandes, konnte bei der Eröffnungsansprache den Ehrengast Nationalrat Lorenz Hess begrüssen, der es sich nicht nehmen liess, dem Ausbildungstag in seiner Eigenschaft als Präsident des Berner Jägerverbandes beizuwohnen. Mit bekannt markigen Worten verdankte Lorenz Hess den Anlass an die Adresse der Organisatoren und wünschte den „JJ“  einen angenehmen und vor allem lehrreichen Ausbildungstag, was mit einem kräftigen Applaus beantwortet wurde.
Der theoretische Teil des Schulungstages basierte auf der Ausbildung zum Sachkundenachweis SKN. In vier Schulungsräumen mit modernster Infrastruktur referierten die vom BVET zugelassenen SKN Ausbildner Marc Beuchat, Goldiwil (Mitglied TKJ), Jakob Bornhauser, Belp, Daniel Isler, Courtelary und Andreas Rogger, Nenzlingen (Mitglied TKJ) über die Verhaltenslehre, Haltebedingungen, Lernverhalten, rechtliche und medizinische Aspekte, Verhalten in der Öffentlichkeit und andere Themen der Jagdhundekynologie. Als Ausbildungsnachweis konnten die Kandidaten den SKN Theorie-Attest erwerben, was von den Meisten dankbar wahrgenommen wurde.
Beim praktischen Teil erfuhren die Teilnehmer von Hundeführer Stefan Zwygart, welche Ausbildungs- und Gebrauchsgegenstände für die Jagdhundeausbildung- und Führung zur Anwendung kommen und wie diese richtig eingesetzt werden. Die Hundeführer Jürg Arn und Franz Gobeli zeigten auf, worauf es bei einer Nachsuche ankommt und was es dabei speziell zu beachten gilt.
Besonderen Anklang fand die praktische Vorführung einer Nachsuche mit mustergültigem Bringselverweisen, ausgeführt von einem kleinen Münsterländer sowie die Nachsuche auf einen Fuchs mit einem Deutsch Drahthaar. Sein Einsatz ging bis zur einer Röhre, wo das Einschliefen des Fuchses improvisiert wurde. Dort kam dann ein Jagdterrier zum Einsatz, der den toten Fuchs kompromisslos aus der Röhre zog.
Die imposante Vorführung von 54 Jagdhunderassen der verschiedenen FCI Gruppen rundete den interessanten, aber für alle Beteiligten auch anspruchsvollen Ausbildungstag ab.
Wie eine erste Grobauswertung der erstmalig durchgeführten Meinungsumfrage bei den Kandidaten ergab, wurde den Referenten und Instruktoren ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt und die meisten Beurteilungen erfolgten mit „Gut“ bis „Sehr gut“ als Höchstnote.

Besten Dank an Walter Stoller und sein Team für den grossartigen Tag zu Gunsten der Jagdausbildung.

 

 

Ruedi Stoller, Jagdhundekoordinator Berner Oberland

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