Schweissprüfung Mittelland vom 5. August 2012

Am Sonntag, 5. August 2012, fand im Raum Gäbelbach-Riedbach-Forst die Schweissprüfung im Mittelland statt. Prüfungsleiter René Kaiser durfte insgesamt 38 Gespanne zur Prüfung begrüssen. Die durch den Jagd- und Wildschutzverein Hubertus Bern von A-Z hervorragend organisierte Hundeprüfung forderte den angetretenen Gespannen vieles ab, herrschten doch schwierige Verhältnisse.

Nach der musikalischen Begrüssung durch die Bläsergruppe des „Hubertus Bern“ und durch den Prüfungsleiter René Kaiser, wurden die 38 in 11 Gruppen aufgeteilten Gespanne zusammen mit je zwei Richterinnen oder Richtern und dem ortskundigen Fährtenführer im Grossraum Forst auf ihre Fährten geschickt. Da es die ganze Nacht stark geregnet hat und erst gegen Morgen eine Wetterbesserung zu verzeichnen war, zog vor allem das Rehwild bei Prüfungsbeginn oft noch seine Fährte, was für einige Gespanne zum ersten Prüfstein wurde, waren doch die vielen Frischfährten für die Hunde sehr verlockend.
Am Mittag trafen sich alle Gruppen zum gemeinsamen Aser auf dem Übungsgelände Gäbelbach. Prüfungsleiter René Kaiser durfte die Ehrengäste Urs Zaugg, Vorsteher LANAT, Wildhüter Ruedi Zbinden, Förster Roland Ruppli und BEJV Präsident Lorenz Hess zum Aser begrüssen. Nach dem wunderbar mundenden Aser und der Richtersitzung fand gegen 14.30 Uhr das Absenden statt: Auf der 1000m Fährte waren 10 Gespanne angetreten und 3 davon fanden erfolgreich zum Stück (30% Erfolgsquote). Von den 28 Gespannen, die sich den Anforderungen der 500m Fährte stellten, waren deren 11 erfolgreich, was einer Erfolgsquote von 39% entspricht. Jede Hundeführerin und jeder Hundeführer durfte eine von Deerhunter gesponserte orange Nachsuchenmütze und für den Vierbeiner einen Sack mit Leckerlis mit nach Hause nehmen.
Richterobmann Marc Fankhauser fasste den Eindruck des Richterinnen und Richtergremiums zu den gezeigten Leistungen kurz zusammen: Die schwierigen Verhältnisse zeigten vor allem den auffallend vielen sehr jungen Hunden ihre Grenzen auf: sie waren noch nicht soweit, um erfolgreich zum Stück zu finden. Das soll die Führerinnen und Führer aber keinesfalls davon abhalten „dran“ zu bleiben und weiter zu arbeiten. Diesen Worten schloss sich BEJV Präsident Lorenz Hess mit der Bitte an, dass sich die erfolgreichen Gespanne für die NASU zur Verfügung stellen mögen und zwar zum Wohl der Berner Jagd und des Wildes. Die NASU ist eine gute Sache, für die der Kanton Bern aus andern Kantonen viel Lob bekommt.
Bei einem „Kafi avec“ und einem feinen Dessertbuffet klang der Tag mit guten Gesprächen unter Gleichgesinnten langsam aus.

Daniela Jost

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