Hundemodul 15.5.2011

Am 15. Mai 2011 trafen sich in Blumenstein BE bei idealem Wetter rund 80 JungjägerInnen zum jährlichen Modultag der Jagdhundeausbildung des Berner Jagdverbandes.

Die Jungjäger(innen) im Anmarsch

Der Präsident der Jagdhundekommission BEJV Walter Stoller begrüsst die Teilnehmer und Gäste

Ein Teil der 80 Jungjäger(innen) schauen interessiert zu

Hundeführer in einer Prüfungssituation (Apportieren)

Jürg Arn und Franz Gobeli am 5. Posten Nachsuche (NASU)

Pünktlich um 07.45 Uhr begrüsste der Präsident der Jagdhundekommission des Berner Jägerverbandes Walter Stoller die anwesenden JungjägerInnen, Gäste, Instruktoren und HundeführerInnen. Einen besonderen Willkommensgruss richtete er auch an die zahlreichen Gäste unter anderem den zuständigen Wildhüter Fritz Wenger, Peter Zenklusen von Jagd Schweiz, Lorenz Hess Präsident des BEJV, André Meyrat Präsident der Ausbildungskommission des BEJV sowie Fred Bohren Präsident der Jagdprüfungskommission des Kantons Bern.

Danach stellte Stefan Zwygart, Jagdhundeobmann des Jagdvereins Laupen, die verschiedenen Jagdhunderassen in einer eindrücklichen Show mit insgesamt 46 Jagdhunden aus den Gruppen Bracken, Schweisshunde, Vorstehhunde, Apportierhunde, Stöberhunde und Erdhunde vor.

Anschliessend wurden die Ausbildungs- und Gebrauchsgegenstände für die Jagdhundeausbildung wie Spiel- und Korrekturgegenstände, Utensilien für die Hundehaltung und Hygiene, Apportier- und Schleppeausbildung, Jagdgebrauch – und Schweissausbildung sowie Bücher und DVD detailliert vorgestellt.

Zum Abschluss dieses Teils demonstrierten Jagdhundeführer die praktischen Arbeiten und Ausbildungen wie Leinenführigkeit, Ablegen, Appell, Übungen mit der Dressurangel und Apportieren.

Als Premiere wurde im diesjährigen Modultag die theoretische Ausbildung für den seit 2008 gesetzlich vorgeschriebenen Sachkundenachweis (SKN) integriert. Zur Erinnerung: Die theoretische SKN Ausbildung muss von Personen besucht werden, die erstmalig einen Hund anschaffen wollen und gilt dann lebenslänglich. Im Gegensatz dazu muss die praktische SKN Ausbildung mit jedem erworben Hund einzeln absolviert werden.

An vier Posten referierten die vom BEVET zugelassenen SKN Ausbilder Jakob Bornhauser Belp, Marc Beuchat (TKJ) Goldiwil, Andreas Rogger (TKJ) Nenzlingen und Daniel Isler Courtelary über Themen wie; die Erwartungen an einen Hundehalter, was vor dem Erwerb eines Hundes zu berücksichtigen ist, wie sich ein Hund entwickelt und wie er sich in welchen Situationen verhält sowie die Anforderung an Haltung und Ausbildung.

Die Jungjäger, welche den SKN Nachweis beantragt hatten, erhielten nach Abschluss der Ausbildung das SKN Theorie-Attest zu einem günstigen Spezialpreis. Dieses Angebot wurde von über 60 Jungjägern genutzt.

Am fünften Posten erfuhren die Jungjäger von Franz Gobeli und Jürg Arn, worauf es bei einer Nachsuche (NASU) ankommt.

Den Tagesabschluss bestritten die NASU-Führer mit einer eindrücklichen Nachsuchenarbeit auf einen toten Fuchs. Nach der Arbeit am langen Riemen mit dem Vorstehhund kam ein Terrier zum Einsatz um den Fuchs aus der Röhre zu holen.

Um 17.00 Uhr fand dieser in allen Teilen sehr gut organisierte Anlass seinen Abschluss.


Ruedi Stoller, Jagdhundekoordinator Berner Oberland

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