Brevetierungsfeier 2011 im Schloss Landshut

Am 14. Mai 2011 fand in der Anlage des Schloss Landshut in Utzenstorf die Brevetierungsfeier der 60 erfolgreichen Jungjägerinnen und Jungjäger 2011 statt.

Die neuen Jungjägerinnen und Jungjäger

Fred Bohren, Präsident der Prüfungskommission

Lorenz Hess, Präsident BEJV

Fred Bohren, Präsident der Jagdprüfungskommission des Kantons Bern, konnte mit Freude die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Jägerprüfung 2011 sowie eine stattliche Anzahl an Ehrengästen willkommen heissen.

Michel Schindelholz, Vizepräsident der Jagdprüfungskommission, begrüsste die erfolgreichen Prüfungsabsolventen des Berner Juras.

Der Ort der Feierlichkeiten, das Schweizer Museum für Wild und Jagd, welches in seiner heutigen Gestalt als Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert stammt und einstiger Zufluchtsort vor Feinden oder unberechenbaren Wassern der Emme war, von 1514 bis 1798 als Land-vogteischloss diente und dann bis 1958 als privater Landsitz genutzt wurde, kann wahrlich als „hübsch adelig Kleinod“ bezeichnet werden.
Kurz gesagt, das Schloss Landshut bot für diesen feierlichen Anlass einmal mehr die perfekte Kulisse, obwohl zeitweilig das Wetter nicht ganz mitspielte.

Brevetierung, was bedeutet das?

Zitat: „Brevetierung heisst, Verteilen einer Erinnerungsurkunde als Lohn für eine gewisse Leistung.“
In seiner Ansprache wendet sich Fred Bohren an die „noch“ Jungjägerinnen und Jungjäger und anerkennt, dass sie ohne Wenn und Aber stolz auf ihre erbrachte Leistung sein können und den entsprechenden Lohn, nämlich den persönlichen Prüfungsausweis,  wohlverdient haben.
Er gibt aber auch zu bedenken, dass nach der Aushändigung des Ausweises jede und jeder Einzelne die volle Verantwortung für ihr oder sein jagdliches Handeln übernehmen müsse.
Der wesentliche Faktor für eine erfolgreiche Jagd sei die Zeit, von welcher es für die Ausübung dieser Passion eine Menge brauche. Den zukünftigen Jägerinnen und Jägern gab der Präsident mit auf den Weg, diesen Aspekt beim Beantragen des Jagdpatentes zu berücksichtigen und nach dem Motto „weniger ist manchmal mehr“ zu handeln.

Lorenz Hess, Präsident des Berner Jägerverbandes, beglückwünscht die zukünftigen Jägerinnen und Jäger zu ihrem Erfolg und muntert diese unter anderem auf, ihr ange-eignetes, fundiertes Wissen auch in Diskussionen mit gestandenen Weidmännern einzubringen.
Im weiteren Verlauf seines unterhaltsamen Referates streicht Lorenz Hess die Wichtigkeit heraus, mit allen involvierten Interessengruppen und Organisationen betreffend Natur, Wald und Wild den offenen Dialog zu suchen, Berührungsängste zu überwinden und sich vor allem nicht als Einzelkämpfer zu sehen. Nur so könnten gemeinsame Ziele erreicht werden, ist er überzeugt.
Mit den Worten „Jagd ist kein Hobby, sondern Passion, Leidenschaft und gewissermassen eine Lebenseinstellung“, schliesst Lorenz Hess seine Rede ab und wünscht allen ein kräftiges Weidmannsheil, „Glück i Louf“ und die nötige Zeit für die kommende Jagdsaison.

 

Im Anschluss hat der Präsident des Berner Jägerverbandes die Ehre, den wartenden Jungjägerinnen und Jungjägern den heiss begehrten persönlichen Prüfungsausweis zu überreichen und sie offiziell in den Stand einer Berner Jägerin oder eines Berner Jägers zu befördern.

Fred Bohren lädt alle Anwesenden zum anschliessenden Apéro ein und bedankt sich bei allen Beteiligten, Helfern, Organisatoren und Sponsoren für die Gestaltung dieses würdigen Anlasses, welcher vom Oberaargauer Jagdhornbläsercorps musikalisch begleitet wurde.

 

Alexander Wittwer
Administrator
Jagdprüfungskommission des Kantons Bern

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